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Der Lauf um den Storžič und auf der slowenischen Seite der Karawanken |
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Seit
dem 25. Juni 1991 ist Slowenien ein selbstaendiger europaeischer Staat –
zwischen Italien, Oesterreich, Kroatien und dem Adriatischen Meer. Mit nur
20.251 km2 ist Slowenien kleiner als seine Nachbarlaender und hat fast 2
Millionen Einwohner. Die Hauptstadt Sloweniens ist Ljubljana mit 270.000
Einwohnern. Slowenien ist ein interessantes Land, da es hier neben den
Alpen auch das Adriatische Meer, Karstformationen mit
interessanten Grotten, die huegeligen Dolenjska und Štajerska und
die ebene Landschaft von Prekmurje gibt. Wir
wuerden uns freuen, falls Sie dieser Marathon zum Besuch unseres kleinen
Landes veranlaesst, daher laden wir Sie herzlichst ein, an dem
slowenischen Alpen-Ultramarathon, der ausgehend von Preddvor, um den Storžič
und auf den Haengen der Krawanken, der laengsten slowenischen
Gebirgenkette, verlaufen wird, teilzunehmen. Wegverlauf: Wir
starten in Preddvor (478 m),
das am malerischen Uebergang von der Kranjer Ebene zu den Haengen des Storžič
liegt. An dem kuenstlich angelegten See Črnava liegt das Schloss Hrib.
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Heinbuchenallee. Der
Weg fuehrt uns durch die Doerfer unter dem Storžič: Mače, Bašelj,
Trstenik, Goriče, Golnik, Senično, Križe, Pristava in die kleine Stadt Tržič
(512 m), wo sich das Tal der Tržiška Bistrica und das Becken von
Ljubljana beruehren. In der Altstadt steht die Kirche Maria Verkuendigung
aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Stadt ist bekannt durch die
Schuhindustrie – noch immer ist jeder erste Sonntag im September der
sogenannte »Schustersonntag«, die Gelegenheit wo verschiedene Gewerbe
vorgestellt werden. Bis
Tržič läuft man auf den lokalen, meist asphaltierten Strassen, nur
zwischen den Doerfern Mače und Bašelj treffen wir auf nicht-asphaltierte
Straßen.
Aus
Tržič fuehrt der Weg weiter in das Karawankengebirge.
Die Karawanken sind die laengste slowenische Bergkette. Auf den Karawanken
verlauft die Graenze zwischen Slowenien und dem Nachbarland Oesterreich.
Der hoechste Gipfel der Karawanken ist
der Stol (Hochstuhl), 2236 m, wir laufen aber auf dem Koschutagebirge. Koschuta ist das groesste und das homogenste Massiv
des Karawankengebirges. In der ueber 10 km langen Bergkette gibt es sechs
nicht zusammenhaengende Gipfel, die hoeher als 2000 m sind. Die
noerdliche, oesterreichische Seite ist durch eine grosse steile Wand
abgeschnitten, auf der slowenischen Seite dagegen, gibt es steile
Grashaenge, die auf der Hoehe von ca. 1500 m als Bergalmen enden. Wir
laufen zuerst bis zur Alm Kofce auf einem ziemlich steilen, markierten
Weg, danach aber an den Berglamen Ilovica, Pungart, Tegoška planina, die
Almen Spodnja und Zgornja dolga Njiva vorbei – es ist auch ein
markierter Weg, immer auf einer Hoehe von 1300 – 1500 m, aber nicht mehr
steil. Uber den Gipfel Virnikov Grintovec, 1650 m, steigen wir zuerst immer noch auf dem
markierten Weg und dann auf einem nicht-asphaltierten Feldweg nach
Jezersko ab. Der
Name Jezersko bezeichnet seit Ende des 19. Jh ein Talbecken, das von einem
Gletscher zwischen den Karawanken und den Kamniker-Savinjer Alpen geformt
wurde. Der umfangreichere und breitere Teil des Jezersko ist von
Gletschermoraenen bedeckt. In Zgornje Jezersko (880 – 1218 m), wo unser Ziel des 50 km langen
Marathons liegt, gibt es einen kleiner See, der nach dem Zweiten Weltkrieg
durch Aufstauen der Jezernica entstand. In Zgornje Jezersko befasst man
sich vor allem mit der Forstwirtschaft und Viehzucht (Schafzucht mit der
einheimischen Jezersko-Sločava-Rasse). Mit der Entstehung eines
Krankenhauses fuer die Behandlung der Augentuberkulose, das zwischen 1953
und 1981 in Betrieb war und wegen des angenehmen Klimas gewann Jezersko
Bedeutung als Kurort Bedeutung. Heutzutage ist Jezersko ein bekannter
Ausgangspunkt fuer die Gipfel der Kamnik-Savinja Alpen. In
Zgornje Jezersko kommt man wieder auf die asphaltierte Strasse, die nach
1,5 km am See endet. |
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Aktualisiert: 29. 08. 08 |